JAAKKO PALLASVUO 

In der Videoarbeit „Soft Body Goal“ von Jaakko Pallasvuo wurden die physischen Körper der Menschen durch virtuelle ersetzt, die nicht an die Grenzen einer leiblichen Identität gebunden sind, sondern eine Vielzahl an Möglichkeiten im virtuellen Raum erhalten. Die Arbeit kann auch vor dem Hintergrund des Transhumanismus gelesen werden, der für die Erweiterung der menschlichen Biologie durch Technik steht. Die Stimme in Pallasvuos Film verweist auf die Szenarien einer Trennung der geistigen von der körperlichen Existenz. Ob sich dieser Zustand glücklich anfühlt, daran bleiben Zweifel – aber schaut euch den Film in der aktuellen Ausstellung des Frankfurter Kunstvereins „How to Make a Paradise – Sehnsucht und Abhängigkeit in generierten Welten“ selbst an.

Teilnehmende KünstlerInnen: Tega Brain, Julian Oliver & Bengt Sjölén, Elisabeth Caravella, Kate Crawford & Vladan Joler, Fleuryfontaine, Keiken + George Jasper Stone, Jakob Kudsk Steensen, Lauren Lee McCarthy, Jaakko Pallasvuo, Julien Prévieux

Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
D-60311 Frankfurt am Main

www.fkv.de/exhibition/how-to-make-a-paradise-verfuehrung-und-abhaengigkeit-in-generierten-welten/