AALTO – Arcihtektur der Emotionen

Kinostart (ursprünglich ab 12.11.2020 in Deutschland) hoffentlich ab Anfang Dezember – wegen Light Lockdown im November

Der finnische Architekt und Möbeldesigner Alvar Aalto (1898–1976) gilt als „Vater des Modernismus“. Er schuf ikonische, organisch anmutende Gebäude, darunter zahlreiche Sommervillen in den nordischen Ländern, die Stadtbibliothek in Viipuri und die Heilig-Geist-Kirche in Wolfsburg. Zum populären Design-Stück avancierte die Aalto-Vase mit ihrem asymmetrischen Grundriss und ihrer gewellten Form. Eine entscheidende Mitwirkung an Alvars weltweitem Ruhm kommt dessen Ehefrau Aino (1894–1949) zu, mit der er bis zu ihrem frühen Tod ein produktives Team bildete.

Regisseurin Virpi Suutari erzählt in ihrem dokumentarischen Porträt AALTO vom Leben und Werk des kreativen Ehepaares und von der besonderen Liebe, die Alvar und Aino verband. Der Film nimmt uns mit auf eine Reise zu den eindrücklichsten Aalto-Bauten, von Finnland über Russland und die USA bis nach Frankreich, und zeigt Begegnungen mit den Rockefellers, Le Corbusier und László Moholy-Nagy. Suutari kombiniert aktuelle Aufnahmen mit Archivmaterial und lässt Zeitzeug*innen und Expert*innen zu Wort kommen. Durch die eingesprochenen Liebesbriefe zwischen Alvar und Aino kommen wir den beiden auch persönlich ganz nah.

In Frankfurt soll der Film in Cinema Kino laufen, Programminfos hier: www.arthouse-kinos.de/programm-tickets/

Hesari suitsuttaa:

Virpi Suutari teki maailmanluokan dokumentin Alvar Aallosta: Kliseekarikot välttävä teos tiivistää olennaisen arkkitehdin töistä ja paljastaa hänen leikkisät ja inhimilliset piirteensä.

www.hs.fi/kulttuuri/